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Die Weingeister

Hier stellen sich die Weingeister in Person vor:



Maja Ilisch

Geboren in Dortmund und aufgewachsen in Ruhrgebiet und Münsterland, blicke ich zurück auf eine wildbewegte Karriere als Buchhändlerin, Wärmflaschenverkäuferin, Friedhofserfasserin und Bibliothekarin, bevor ich mich jetzt endlich dazu entschlossen habe, das, was ich mehr liebe als alles andere, zu meinem Beruf zu machen und als Autorin den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Andere meinen, im Jahr 2012 geht die Welt unter - für mich fängt sie gerade erst an.
Ich schreibe Geschichten, seit ich Schreiben gelernt habe, es war für mich die einzige logische Folgerung - wofür will man dann sonst schreiben können? Nach unzähligen Fragmenten und einer Reihe Gedichte, die erst ganz besonders tiefgreifend waren und dann fließend in Nonsense übergingen, vollendete ich meinen ersten Roman, »Eine Flöte aus Eis«, am gleichen Tag wie meine Diplomarbeit über die deutschen Übersetzungen von »Alice im Wunderland«, aber es sollte fünfzehn weitere Jahre dauern und elf weitere Romane, bis sich mein Pensum auf das eines manischen Vielschreibers eingependelt hatte und der erste Lektor »Ja, ich will« gesagt hat. So wird mein Debüt voraussichtlich 2013 erscheinen, aber Pssst! Alles ist noch ganz furchtbar geheim.
Wenn ich nicht gerade schreibe, tanze oder Musik mache, gehe ich meinem dritten liebsten Hobby nach, dem Webdesign. Nicht nur habe ich mir mit der Webseite zu meinen »Chroniken der Elomaran« meine Agentur an Land gezogen, ich bin auch stolze Gründerin und seit über zehn Jahren unangefochtenter Admin des Fantasyautorenkreises Tintenzirkel, der neben einiger Schreibarbeit für »Richterin Barbara Salesch« und »Das Familiengericht« als mein größter literarischer Verdienst gezählt werden darf, und ich rechne es mir hoch an, dass ich dort eine Gruppe an großartigen Schreiberlingen um mich gescharrt habe, die mir an Ehrgeiz und Verrücktheit nur wenig nachstehen. Dass ausgerechnet in dieser Gruppe die Idee für die Weingeister geboren wurde, war daher nur eine logisch Schlussfolgerung.


Naudiz Olafsdottir

Geboren 1994 in der Nähe von Berlin, verbrachte ich die meiste Zeit meines Lebens 'on the road'. Nach Zwischenstopps in Berlin, Gotha und Dessau bin ich anno 2011 in Hannover gestrandet, wo ich momentan eine Berufsfachschule für Wirtschaft besuche – auch wenn Wirtschaft mir nicht liegt und ich viel lieber etwas im sozialen Bereich gemacht hätte, aber man bekommt bekanntlich nur selten das, was man will.
Ich war schon immer sehr kreativ veranlagt, habe im zarten Alter von 7 Jahren meine erste Kurzgeschichte geschrieben und mit elf angefangen, an meiner ersten eigenen Welt zu basteln. Der Fantasy verfallen bin ich seit ca. zehn Jahren, mein erstes Buch in diesem Genre war entweder Teil Zwei der Emelan-Reihe von Tamora Pierce oder »Drachenfeuer« von Wolfgang Hohlbein.
Wenn ich nicht gerade schreibe, findet man mich sehr häufig am Keyboard wieder oder aber in der Natur, alles und nichts photographierend oder einfach nur die altehrwürdige Stille eines Waldes genießend. Oft sitze ich auch einfach nur in meiner Wohnung und lese, als gäbe es kein Morgen.
Ich beschreibe mich selbst gern als introvertierte Exzentrikerin mit einem Hang zur Melancholie. Mein Gedankenkarussell hört niemals auf, sich zu drehen. Meine Freunde gehen mir über alles, ohne sie würde ich an der Tristesse, die sich Alltag schimpft, zerbrechen. Der Quell meiner Inspiration ist ein Narr, mein Lebenselixier heißt Musik. Ich kann nicht stillsitzen und leide an Fernweh. Wenn ich mich nicht künstlerisch betätigen kann, bin ich nicht glücklich.
Motto: Lebe dein Leben, denn du hast nur eines.


Nina Vaziry

1995 in Berlin geboren, war mein Schicksal vorbestimmt, als mir mit 3 Jahren ein schweres Buch auf den Kopf fiel und eine winzige Narbe auf meiner Stirn hinterließ. Nachdem ich in jungen Jahren Bücher, Hörspiele und Fernsehserien in Massen konsumierte, musste die angestaute Kreativität irgendwann heraus. Neben dem Geige spielen und singen wurde das Rollenspiel mein größtes Hobby. Ich verbrachte einige Jahre mit RPGs und Kurzgeschichten, dann wagte ich es schließlich, mit meinem ersten Roman zu beginnen.
Ich schreibe vor allem Urban Fantasy mit oftmals wenigen Charakteren und einem besonderen Blick auf das Innenleben und die Gefühlswelt meiner Protagonisten. Die meisten Ideen springen mich an, wenn ich Musik höre, unterwegs einen Satz aufschnappe oder der Blick auf etwas meine Aufmerksamkeit erregt. Aus diesen Funken schmiede ich nach und nach meine Geschichten.
Seit meinem Abitur kann ich mir den Luxus gönnen, dem Schreiben während meiner liebsten Zeit nachzukommen: der Nacht. Ich liebe den Mond, die kühle Luft und die Geheimnisse, die in dunklen Schatten verborgen liegen. Also werde ich weiterhin in der Dunkelheit mein Unwesen treiben und schauen, welche Kreaturen ich entdecke – vielleicht ja auch Weingeister.


Miren Askazi

Ich wurde 1984 in Hessen geboren und habe meine Heimatstadt seither nicht verlassen. Ich wollte es auch niemals wirklich, wo sie doch so viel an Kultur bietet und ein steter Quell der Inspiration ist. Hier habe ich auch eine Schule für Gestaltung besucht, bevor ich mit dem Studium anfing; was ich bis heute tue und mich damit zweien meiner größten Leidenschaften widme, dem Lesen und der Kunst, auch wenn das lesen von Fachliteratur nicht wirklich meine Lieblingsbeschäftigung ist. Am liebsten lese ich Fantasy, Krimis und Klassiker der Weltliteratur, schreibe selbst auch sehr gerne und hoffe irgendwann einmal meinen Roman an einen Verlag zu bringen.
Obwohl ich sehr gerne selber zeichne, sehe ich mir ebenso gerne Kunst an. Neben meiner Heimatstadt, ist die Kunst meine größte Inspirationsquelle, lassen sich doch um jede Skulptur, um jedes Bild und alles andere Geschichten in jeglicher Form weben. Manchmal zeichne ich auch Bilder zu meinen eignen Geschichten, vor allem wenn es sich dabei um meine Protagonisten handelt.
Maja Ilisch
2012-10-28


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Hintergrundgraphik basiert auf Fotografien von Gerd Altmann / pixelio.de